Hommage an 1951
Porsche bringt historischen Silber-Look nach Le Mans
75 Jahre Porsche Motorsport: Manthey-Neunelfer jagen in Le Mans im historischen Silber-Look von 1951 nach dem Hattrick
Porsche peilt beim geschichtsträchtigen Langstreckenklassiker an der Sarthe den nächsten großen Meilenstein an. Bei der anstehenden 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans (13./14. Juni 2026) strebt die Marke gemeinsam mit dem erfolgreichen Kundenteam Manthey den dritten Klassensieg in Serie an. Das absolute Highlight für die Fans: Anlässlich des Jubiläums „75 Jahre Porsche Motorsport“ rücken die beiden eingesetzten Porsche 911 GT3 R in einem historischen, komplett silbernen Sonderdesign aus.
Die exklusive Folierung ist eine direkte Verbeugung vor dem legendären Porsche 356 SL Coupé, mit dem die Marke im Jahr 1951 ihr allererstes Le-Mans-Abenteuer bestritt. Seit diesem geschichtsträchtigen Debüt ist Porsche der einzige Automobilhersteller weltweit, der seit 76 Jahren ununterbrochen mit mindestens einem Rennwagen beim härtesten Langstreckenrennen der Welt vertreten war.
Wie alles begann: Der legendäre Triumph des 356 SL im Jahr 1951
Der Sprung auf die große internationale Bühne im Jahr 1951 war für die junge Marke ein echtes Wagnis. Die Mechaniker reisten damals mit dem Rennwagen, dem „Typ 514 Porsche Sport für Le Mans 1951“, auf Achse an – elf Stunden Fahrt über Landstraßen direkt aus Zuffenhausen. Nach zwei Trainingsunfällen ruhten alle Hoffnungen auf dem einzig verbliebenen, silberfarbenen Coupe mit der Fahrgestellnummer 356/2-063.
Angetrieben von einem luftgekühlten, gerade einmal 46 PS starken Vierzylinder-Boxermotor und mit einem Fliegengewicht von nur 635 Kilogramm, trotzte der Wagen allen Widrigkeiten. Die französischen Piloten Auguste Veuillet und Edmond Mouche fuhren ein sensationell konstantes Rennen und sicherten Porsche beim allerersten Werkseinsatz direkt den vielumjubelten Klassensieg sowie den 20. Gesamtrang. Bis heute folgten für die Marke ungeschlagene 19 Gesamtsiege und 112 Klassentriumphe.
Kundensport auf höchstem Niveau: Die Jagd nach dem LMGT3-Klassensieg
Am kommenden Wochenende schließt sich der historische Kreis. Die beiden von Manthey eingesetzten, bis zu 416 kW (565 PS) starken Porsche 911 GT3 R greifen in der hart umkämpften LMGT3-Klasse an. Im Cockpit der Startnummer 91 wird unter anderem Porsche-Werksfahrer Ayhancan Güven (Türkei) um Sekunden kämpfen, während das Schwesterauto mit der Startnummer 92 vom erfahrenen Österreicher Richard Lietz pilotiert wird.
Für Porsche war und ist Le Mans dabei weit mehr als nur eine reine Rennsportbühne: „Die innenbelüfteten Scheibenbremsen, das Doppelkupplungsgetriebe PDK oder die moderne 800-Volt-Technik sind perfekte Beispiele. Diese Innovationen haben wir durch harte Renneinsätze zur Serienreife gebracht – sie sind im wahrsten Sinne ‚raceborn‘“, betont Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport.
Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.











