Der neue elektrische
Mercedes GLB Alltagsheld mit 800 Volt im Test

Premiere auf Mallorca: Der neue elektrische Mercedes-Benz GLB definiert den Familien-Alltag neu

Mercedes-Benz hat auf Mallorca den neuen, vollelektrischen GLB für die erste Fahrpräsentation von der Leine gelassen. Das Kompakt-SUV zeigt sich radikal erneuert und wandelt stilsicher auf dem Grat zwischen markantem Offroad-Design und maximaler Variabilität. Ob als Fünf- oder Siebensitzer – der neue GLB wächst über die reine Zweckmäßigkeit hinaus und positioniert sich als hochintelligenter, extrem geräumiger Begleiter für Familie, Freizeit und Abenteuer.

„Der neue GLB ist unser vielseitigster Alltagsheld“, erklärt Mathias Geisen, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG für Vertrieb und Kunde. „Er passt sich mühelos den unterschiedlichsten Lebenssituationen an, bietet mehr Platz, ein neues Design, mehr Komfort und kann sogar größere Wohnwagen ziehen.“

Drei E-Versionen mit 800-Volt-Technik und starke Hybrid-Alternativen

Die vollelektrische Modellfamilie startet direkt mit drei attraktiven Leistungsstufen durch:

  • GLB 200: Das brandneue Einstiegsmodell leistet 165 kW (224 PS) und ist in Deutschland ab 53.454,80 Euro (oder ab 360 Euro monatliche Privat-Leasingrate) bestellbar.

  • GLB 250+: Der unangefochtene Reichweiten-König der Klasse mobilisiert 200 kW (272 PS) und erzielt dank einer hocheffizienten 85-kWh-Lithium-Ionen-Batterie eine nonstop-taugliche WLTP-Reichweite von bis zu 631 Kilometern.

  • GLB 350 4MATIC: Das sportliche Allrad-Spitzenmodell schickt stramme 260 kW (354 PS) an die Achsen.

Die beiden großen Modellvarianten (250+ und 350 4MATIC) profitieren von einer hochmodernen 800-Volt-Elektroarchitektur. An entsprechenden HPC-Schnellladesäulen sind Ladeströme mit bis zu 320 kW möglich, wodurch in nur 10 Minuten bis zu 260 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Ein optionaler DC-Konverter sichert die volle Konnektivität an älteren 400-Volt-Säulen. Für das Laden zu Hause steht ein 22-kW-AC-Bordlader bereit.

Für Kunden, die noch nicht rein elektrisch fahren möchten, stehen seit März zudem drei 48-Volt-Hightech-Hybride auf Basis eines neu entwickelten 1,5-Liter-Vierzylinders (136 PS, 163 PS und 190 PS) ab 50.396,50 Euro zur Wahl, die in bestimmten Fahrsituationen rein elektrisch segeln und rekuperieren können.

Raumwunder mit Riesen-Frunk und vier Kindersitz-Plätzen

Der neue GLB übertrumpft seinen Vorgänger beim Radstand um 60 Millimeter (jetzt 2.889 mm). Das sorgt für spürbar mehr Kniefreiheit im Fond. Dank des steilen Dachverlaufs und des serienmäßigen Panoramadachs wuchs auch die Kopffreiheit in den ersten Reihen massiv an.

Die Variabilität ist in dieser Klasse eine absolute Ausnahme: Die zweite Sitzreihe lässt sich serienmäßig (beim Siebensitzer) um 140 Millimeter längs verschieben. Auf den zwei optionalen, voll im Ladeboden versenkbaren Einzelsitzen der dritten Reihe reisen Personen bis 1,71 Meter Körpergröße bequem mit – der Einstieg gelingt dank vergrößerter Türausschnitte und optimierter Easy-Entry-Funktion deutlich leichter. Großfamilien aufgemerkt: Im Fond des GLB lassen sich insgesamt vier Kindersitze gleichzeitig sicher verankern.

Schluss ist auch mit dem Gepäck-Puzzle: Unter der Fronthaube verbirgt sich mit 127 Litern Volumen der größte Frunkder aktuellen Kompaktfamilie – ideal für eine Getränkekiste oder das Sportgepäck. Das hintere Abteil fasst 480 bis 540 Liter und lässt sich bei umgeklappten Lehnen auf bis zu 1.715 Liter erweitern.

Echte Offroad-Kompetenz und zwei Tonnen Anhängelast

Der optische Unterfahrschutz und die umlaufenden Radlaufverkleidungen sind kein Blender-Werkzeug. Die 4MATIC-Allradversionen verfügen über einen speziellen TERRAIN MODE, der Antrieb, Lenkung und Regelsysteme blitzschnell für Schotter-, Sand- oder Feldwege optimiert. Das geniale Feature der „transparenten Motorhaube“ projiziert über die Frontkameras einen virtuellen Blick unter den Vorderwagen auf das Display, um fiese Steine oder Kanten im Gelände rechtzeitig zu umfahren. Mit einer maximalen Anhängelast von bis zu zwei Tonnen und einer Stützlast von 100 Kilogramm (perfekt für schwere E-Bikes) mutiert der elektrische GLB zum vollwertigen Zugfahrzeug für große Wohnwagen.

MB.OS und MBUX: Die vierte Generation mit Google und ChatGPT

Ein Meilenstein im Interieur ist der optional schwebende MBUX Superscreen. Hinter der durchgehenden Glasfläche vereinen sich das 10,25-Zoll-Fahrerdisplay sowie zwei jeweils 14 Zoll große Bildschirme für die Mitte und den Beifahrer. Angetrieben wird das System von High-End-Chips und der Unity Game Engine für Echtzeitgrafiken. Auf vielfachen Kundenwunsch kehrten am neu gestalteten Lenkrad die klassischen physischen Wippen für die DISTRONIC-Regelung und die Walze für die Lautstärke zurück. Das optionale SKY CONTROL-Panoramadach lässt sich per Knopfdruck elektrochromatisch von transparent auf milchig-opal umschalten und illuminiert nachts ein Muster aus 158 Sternen.

Das technische Nervensystem des GLB basiert auf dem neuen, hauseigenen Betriebssystem MB.OS. Es sichert lebenslange Over-the-Air-Updates (OTA) für alle wichtigen Systeme – inklusive der Level-2-Fahrassistenten (MB.DRIVE ASSIST).

Mit MB.OS zieht die vierte MBUX-Generation ein, die als erstes System der Branche die Künstliche Intelligenz von Microsoft (ChatGPT-4o) und Google (Gemini) zusammenschaltet. Der neue MBUX Virtual Assistant agiert als lebendiger Avatar, besitzt ein Kurzzeitgedächtnis und führt komplexe, fließende Dialoge. Dank der tiefen Google-Maps-Integration und dem integrierten Automotive AI Agent der Google Cloud versteht das System jede Frage zu Sehenswürdigkeiten oder der Routenplanung mit Electric Intelligence fehlerfrei, während die MBUX Surround Navigation eine fotorealistische 3D-Umgebungskarte direkt ins Sichtfeld des Fahrers zaubert.

Quelle: Mercedes-Benz AG

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