Der neue Škoda Peaq ist bestellbar
Elektro-Flaggschiff ab 49.900 Euro

Platzriese unter Strom: Škoda öffnet die Bestellbücher für das neue Elektro-Flaggschiff Peaq

Direkt nach seiner vielbeachteten Weltpremiere schickt Škoda sein neuestes und größtes Modell ins Rennen. Der rein elektrische Škoda Peaq kann ab sofort in Deutschland konfiguriert und bestellt werden. Mit einer stattlichen Länge von knapp 4,90 Metern und einem Radstand von fast drei Metern (2.965 mm) fungiert das Crossover-SUV ab sofort als das neue, stolze Flaggschiff der tschechischen Marke. Zusammen mit dem kompakten Crossover Epiq verdoppelt der tschechische Autohersteller damit in Rekordzeit sein BEV-Portfolio rund um den Elroq und Enyaq. Die Preise für das Basismodell starten bei 49.900 Euro, die offizielle Handelspremiere in den Autohäusern ist für Ende September 2026 geplant.

Rebellisch geräumig: Bis zu sieben Sitze oder 935 Liter Kofferraum

Als Serienversion der futuristischen Konzeptstudie Vision 7S bringt der Peaq die neue Designsprache „Modern Solid“ auf den Asphalt. Das bedeutet: minimalistische, aerodynamisch optimierte Karosserieflächen kombiniert mit einem robusten Auftritt. Ein echtes Highlight an der Front ist das hochglänzende, optional beleuchtete Tech-Deck-Face, das die klassischen Kühlergrill-Strukturen komplett neu interpretiert. Zudem feiern vollkommen bündig in die Türen integrierte, elektrisch ausfahrende Türgriffe ihre Premiere bei Škoda.

Im Innenraum sprengt das SUV-Flaggschiff alle bisherigen Dimensionen der Marke:

  • Der Fünfsitzer: Wer die klassische Konfiguration wählt, erhält ein rekordverdächtiges Kofferraumvolumen von 935 Litern bei aufrechten Sitzen – der mit Abstand größte Gepäckraum im aktuellen Škoda-Portfolio (maximal bis zu 2.150 Liter).

  • Der Siebensitzer: Optional lässt sich eine vollwertige dritte Sitzreihe ausklappen, die dank des riesigen Radstands selbst Erwachsenen ordentlichen Langstreckenkomfort bietet. Selbst bei voller Hütte bleiben dahinter noch 299 Liter Stauraum übrig.

  • Der Frunk: Ein zusätzliches, 37 Liter großes Staufach unter der Fronthaube schluckt Ladekabel und Kleinkram, ohne Platz im Heck zu beanspruchen.

Drei Antriebe, Heck- oder Allrad und bidirektionales Laden

Škoda baut den Peaq auf dem bewährten Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) auf und bietet zum Bestellstart drei Leistungsstufen an. Geladen wird an DC-Schnellladestationen in schnellen 27 bis 28 Minuten (10 auf 80 Prozent).

Die Motorisierungen im Überblick:

  1. Škoda Peaq 60: Nutzt einen 63-kWh-Akku (59 kWh netto) in Kombination mit einem 150 kW (204 PS) starken Heckmotor. Die maximale Reichweite liegt bei bis zu 456 Kilometern.

  2. Škoda Peaq 90: Die Langstrecken-Version greift auf die große 91-kWh-Batterie zurück. Der Heckantrieb leistet hier 210 kW (286 PS) und realisiert eine beeindruckende WLTP-Reichweite von bis zu 642 Kilometern.

  3. Škoda Peaq 90x: Das Allrad-Topmodell koppelt die 91-kWh-Batterie an zwei Elektromotoren. Mit einer Systemleistung von 220 kW (299 PS) sprintet der Allrounder in nur 6,7 Sekunden auf Tempo 100 und schafft bis zu 609 Kilometer Reichweite.

Ein genialer Mehrwert für Outdoor-Fans: Der Peaq beherrscht serienmäßig bidirektionales Laden. Dank der Vehicle-to-Load (V2L)-Funktion fungiert das Auto über einen Adapter als mobile Powerbank, um E-Bikes oder Camping-Equipment mit Strom zu versorgen.

Hightech-Lounge: Android-Infotainment und smarte Pakete

Das Cockpit präsentiert sich als digitalisiertes Wohnzimmer aus tierfreien, nachhaltigen Materialien. Im Zentrum thront das bislang größte Škoda-Display: Ein vertikaler 13,6-Zoll-Touchscreen auf Android-Basis mit nativer Integration von Google Maps und Spotify. Das System behält dennoch physische Tasten für Klimatisierung und Lautstärke.

Zum Bestellstart teilt sich das Angebot in die Linien Selection und die markante Sportline (mit schwarzen Kontrastelementen und 20-Zoll-Leichtmetallrädern). Während die Basis-Linie Selection bereits mit Wärmepumpe, 3-Zonen-Climatronic, KESSY-Zugang und neuen Aeroscheibenwischern mit integrierten Wascherdüsen vorfährt, lässt sich der Komfort über vier Pakete maßgeschneidert erweitern:

  • Clever & Plus: Bringen eine 25-W-Dual-Phonebox nach Qi2-Standard mit integrierter Magnet-Ausrichtung für zwei Smartphones, den vorausschauenden Travel Assist, Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer und eine 360-Grad-Kamera (Area View) an Bord (beide Pakete im Sportline bereits serienmäßig).

  • Advanced: Erweitert den Peaq um ein Augmented-Reality Head-up-Display sowie den intelligenten Parkassistenten inklusive Trained Park Assist (ferngesteuertes Parken per Smartphone).

  • Maxx: Die absolute Top-Ausstattung liefert das adaptive Fahrwerk DCC sowie die AGR-zertifizierten Ergo-Komfortsitze mit elektrisch ausziehbaren Beinauflagen und integrierter Tiefen-Massagefunktion.

Quelle: ŠKODA

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