Christian Friedl
Neuer Produktionsvorstand bei Porsche
Bei Porsche ist der seit Längerem angekündigte Generationswechsel im Vorstandsressort Produktion und Logistik vollzogen: Seit dem 1. September 2026 verantwortet Christian Friedl (49) dieses Ressort und folgt damit auf Albrecht Reimold, der nach mehr als zehn Jahren an der Spitze in den planmäßigen Ruhestand gegangen ist.
Friedl ist kein Unbekannter im Konzern: Zuletzt leitete er die Unternehmensqualität bei Porsche, davor durchlief er verschiedene Führungspositionen in der Produktion – unter anderem als Leiter des Stammwerks Zuffenhausen – sowie im Volkswagen-Konzern.
Diese Aufgaben erwarten Friedl
In seiner neuen Funktion übernimmt Friedl die Verantwortung für das komplette internationale Produktions- und Logistiknetzwerk von Porsche, darunter die Standorte Zuffenhausen und Leipzig sowie die CKD-Fertigung in Malaysia. Eine der größten Herausforderungen wartet dabei direkt in Zuffenhausen: Dort muss die neue, elektrifizierte Modellreihe 718 in die bestehende Montagelinie des verbrennungsmotorisch angetriebenen 911 integriert werden – künftig laufen also unterschiedliche Antriebsarten über ein und dieselbe Fertigungslinie.
Porsche-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Leiters begründet die Personalentscheidung mit Friedls tiefer Kenntnis der Konzernstrukturen: Dieser bringe „die besten Voraussetzungen“ mit, um Produktivität und Qualität im Produktionsnetzwerk weiter voranzutreiben, so Leiters.
Friedl selbst zeigt sich in der Mitteilung motiviert für die neue Aufgabe und betont, gemeinsam mit den Teams in Produktion und Logistik an starken Standorten und vorhandener Fachkompetenz anknüpfen zu wollen, um das Produktionsnetzwerk gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterzuentwickeln.
Quelle: Porsche AG Presse-Service


