Polestar 4 SUV
Mehr Platz für die Performance-DNA
Polestar baut seine erfolgreichste Baureihe aus: Neben dem viertürigen Coupé gibt es ab sofort auch eine SUV-Version mit mehr Alltagstauglichkeit und deutlich größerem Gepäckraum. CEO Michael Lohscheller ordnet den Neuzugang als Erweiterung in eines der wichtigsten Segmente der Automobilindustrie ein – die Produktion im südkoreanischen Busan läuft bereits, erste Fahrzeuge sind unterwegs zu Kundinnen und Kunden.
Der Polestar 4 SUV (Energieverbrauch kombiniert: 19,0–21,6 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; CO2-Klasse: A) übernimmt Design und Performance-Ausrichtung des Coupés, bringt aber ein überarbeitetes Heck für mehr Stauraum mit. Für die neue Karosserievariante mussten laut Polestar lediglich 48 Bauteile neu entwickelt werden – der Rest der Konstruktion bleibt identisch zum Coupé.
Mehr Heck, mehr Platz
Optisch bleibt die Designsprache mit den charakteristischen Dual-Blade-Scheinwerfern erhalten. Eine geradere Dachlinie und eine aufrechtere Heckklappe schaffen zusätzlichen Stauraum, eine durchgehende Dachreling erlaubt bis zu 100 Kilogramm Dachlast. Im Heck stehen 530 Liter Kofferraum bis zur Oberkante der Rücksitzlehnen zur Verfügung, beziehungsweise 655 Liter bis zum Dachhimmel. Werden die im Verhältnis 60:40 umklappbaren Rücksitze umgelegt, wächst das Gesamtvolumen auf bis zu 1.665 Liter – das sind laut unabhängigen Fachmedien rund 130 Liter mehr als beim Coupé. In der zweiten Sitzreihe profitieren Passagiere zudem von 2,5 Zentimetern mehr Kopffreiheit, ein größeres Panoramaglasdach ist serienmäßig verbaut.
Zwei Antriebsvarianten, bis zu 630 Kilometer Reichweite
Der Polestar 4 SUV basiert auf derselben SEA-Plattform wie das Coupé und ist mit zwei Antrieben erhältlich: Die Dual-Motor-Variante mit Allradantrieb leistet 400 kW (544 PS) und beschleunigt in 3,9 Sekunden auf 100 km/h, die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 600 Kilometern. Die Rear-Motor-Variante kommt auf 200 kW (272 PS), benötigt 7,3 Sekunden auf Tempo 100, erreicht dafür aber die höhere Reichweite von bis zu 630 Kilometern. Beide Varianten teilen sich eine 100-kWh-Batterie mit bis zu 200 kW DC-Schnellladeleistung.
Wer maximale Fahrdynamik sucht, kann zum optionalen Performance-Paket greifen: neu abgestimmte aktive Dämpfer von ZF, Brembo-Hochleistungsbremsen mit Bremssätteln in „Swedish Gold“ sowie 22-Zoll-Räder mit Pirelli-P-Zero-Reifen. Polestars Head of Driving Dynamics, Joakim Rydholm, verspricht dem Fahrwerk ein noch direkteres Lenkverhalten als beim ohnehin schon geschärften Coupé.
Vehicle-to-Load und Camping-Modus
Neu für alle Polestar-4-Modelle ist die Vehicle-to-Load-Funktion (V2L): Über einen zertifizierten Adapter lässt sich die Fahrzeugbatterie zur mobilen Stromquelle umfunktionieren und liefert bis zu 3,3 kW Leistung – etwa für Campingausrüstung oder Elektrowerkzeuge. Passend dazu verwandelt der neue Camping Mode den geparkten SUV per Knopfdruck in einen klimatisierten Aufenthaltsraum mit Zugriff auf Entertainment und Ambientebeleuchtung über die Displays.
Google Gemini statt Google Assistant
Im Infotainment löst Google Gemini schrittweise den bisherigen Google Assistant ab. Die KI-gestützte Sprachsteuerung soll mehrstufige Dialoge in natürlicher Sprache verstehen und geht laut Polestar über reine Fahrzeugbefehle hinaus – etwa für Reiseplanung, Übersetzungen in Echtzeit oder freies Brainstorming.
Nachhaltigkeit und Preise
Beim CO2-Fußabdruck (Cradle-to-Gate) liegt die Dual-Motor-Variante bei 21,1 tCO2e, die Rear-Motor-Variante bei 20,2 tCO2e – laut Polestar einer der niedrigsten Werte im eigenen Modellportfolio. Möglich wird das unter anderem durch zu 100 Prozent erneuerbaren Strom bei der Batteriezellfertigung sowie einen Aluminiumanteil von 23 Prozent aus recyceltem Material.
Der Polestar 4 SUV startet in Deutschland bei 57.900 Euro (Rear Motor), die Dual-Motor-Variante kostet ab 65.900 Euro, mit Performance-Paket ab 76.300 Euro. Die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 geplant.
Quelle: Polestar Presse-Service













