Neuer Audi RS 5
startet beim Formel-1-Wochenende in Miami
Audi nutzt den Grand Prix von Miami für einen auffälligen Auftritt abseits des eigentlichen Rennens: Der neue Audi RS 5 feiert dort seine Premiere als Fahrzeug für das Hot-Lap-Programm der Formel 1. Damit wird der Plug-in-Hybrid von Audi Sport ab sofort Teil des Rahmenprogramms ausgewählter F1-Wochenenden.
Für Audi ist dieser Einsatz mehr als nur ein Nebenprogramm mit schnellen Runden für Gäste. Der neue RS 5 steht auch symbolisch für den Wandel der Marke. Denn wie die aktuelle Formel-1-Antriebsgeneration setzt auch das Serienmodell auf einen elektrifizierten Antriebsstrang. Genau diesen technologischen Brückenschlag stellt Audi nun auf prominenter Bühne heraus.
Der Audi RS 5 Hot-Lap-Auto-Einsatz fällt dabei auf ein Modell, das für Audi Sport eine neue Phase markieren soll. Der RS 5 ist der erste Hochleistungs-Plug-in-Hybrid der Marke und kombiniert einen 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 375 kW (510 PS) mit einer 130 kW starken E-Maschine. Die maximale Systemleistung liegt bei 470 kW (639 PS), die Höchstgeschwindigkeit bei bis zu 285 km/h.
Im Mittelpunkt steht aber nicht nur die reine Leistung. Audi rückt vor allem die neue Technik des Antriebs in den Vordergrund. Dazu zählt insbesondere der quattro-Antrieb mit Dynamic Torque Control. Das elektromechanische Torque Vectoring verteilt das Drehmoment gezielt an das Rad mit mehr Grip und soll so vor allem in Kurven für ein besonders präzises und kontrollierbares Fahrverhalten sorgen. Gerade auf engen Kursen wie in Miami will Audi damit die Stärken des Fahrzeugs demonstrieren.
Zwei RS 5 kommen ab sofort als serienmäßige Fahrzeuge ohne zusätzliche technische Umbauten bei ausgewählten Formel-1-Veranstaltungen zum Einsatz. Optisch tragen sie eine spezielle Lackierung in Titanium sowie rote Akzente an Front, Heck und Radnabenkappen. Die Gestaltung orientiert sich an der Farbwelt des künftigen Formel-1-Rennwagens Audi R26.
Am Steuer sitzen zwei Fahrer, die eng mit der Motorsportgeschichte der Marke verbunden sind. Dindo Capello und Markus Winkelhock übernehmen die Hot Laps für Audi. Beide bringen reichlich Erfahrung im Rennsport mit – und beide kennen die Marke aus erfolgreichen Jahren bestens. Capello gewann unter anderem mehrfach in Sebring und war in den USA besonders erfolgreich. Winkelhock zählt zu den bekannten Langstreckenpiloten aus dem Audi-Umfeld und machte 2007 auch mit seinem einzigen Formel-1-Einsatz auf sich aufmerksam.













Audi nutzt Miami als Bühne für die USA-Offensive
Dass die Premiere des Audi RS 5 Hot-Lap-Auto-Programms ausgerechnet in Miami stattfindet, ist kein Zufall. Audi verbindet den Auftritt mit seiner strategischen Ausrichtung auf den US-Markt. Die USA sind für die Marke der zweitgrößte Automobilmarkt der Welt – und dort will Audi weiter wachsen.
Passend dazu bereitet das Unternehmen weitere Modellneuheiten für Nordamerika vor. Genannt werden unter anderem der Audi Q9 und der neue Audi Q7. Zusammen mit der neuen Q3-Baureihe will Audi bis Ende des Jahres eines der jüngsten Premium-SUV-Portfolios im US-Markt anbieten.
Auch die Formel 1 spielt in dieser Strategie eine wichtige Rolle. Die Rennserie wächst in den USA seit Jahren besonders stark. Die Rennen in Miami, Austin und Las Vegas waren 2025 ausverkauft, gleichzeitig legten die TV-Reichweiten weiter zu. Für Audi ist die Formel 1 damit eine ideale Plattform, um die Marke emotionaler aufzuladen und die eigene Transformation sichtbarer zu machen.
Begleitend zum Rennwochenende setzt Audi in Miami deshalb auf weitere Aktivierungen, unter anderem im Wynwood Art District. Dort will die Marke gemeinsam mit dem Audi Revolut F1 Team zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugen. Auch ein erster „Special Drop“ der Kollektion von adidas und dem Audi Revolut F1 Team ist rund um den Grand Prix geplant.
Mit dem RS 5 als Hot-Lap-Fahrzeug verbindet Audi also gleich mehrere Botschaften: Performance, Elektrifizierung, Motorsportnähe und die wachsende Bedeutung des US-Marktes. Miami dient dabei als Bühne für all das, was die Marke in den kommenden Jahren stärker nach außen tragen will.
Quelle: Audi


