BMW Werk Leipzig
feiert 20-jähriges Jubiläum
Das BMW Group Werk Leipzig feierte sein 20-jähriges Bestehen und damit zwei Jahrzehnte Serienproduktion „Made in Sachsen“. Zum Jubiläum gratulierten hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, darunter Sachsens Staatssekretärin Barbara Meyer sowie Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. Beide würdigten die zentrale Bedeutung des Standorts für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Leipzig/Halle und des gesamten Freistaats. Produktionsvorstand Milan Nedeljković unterstrich den Innovationsgeist und die außergewöhnliche Flexibilität des Werks als zentrale Erfolgsfaktoren.
Seit dem Produktionsstart im Jahr 2005 sind in Leipzig knapp vier Millionen Fahrzeuge vom Band gelaufen. Die BMW Group hat bislang mehr als 5,6 Milliarden Euro in den Standort investiert und rund 6.680 direkte BMW-Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt sind heute über 11.600 Menschen auf dem Werksgelände beschäftigt. Durch kontinuierliche Erweiterungen wurde der Standort konsequent auf Effizienz, Flexibilität und Zukunftsfähigkeit ausgerichtet. Eine Besonderheit: Leipzig ist weltweit das einzige BMW Werk, in dem Fahrzeuge der Marken BMW und MINI gemeinsam auf einer Produktionslinie gefertigt werden – wahlweise mit Verbrennungs-, Hybrid- oder rein elektrischem Antrieb.
Die hohe Auslastung im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr dürfte dem Werk auch 2025 einen neuen Produktionsrekord bescheren. Bereits 2024 markierte mit 246.195 gefertigten Fahrzeugen ein historisches Bestjahr. Leipzig trägt damit maßgeblich dazu bei, dass auch 2025 erneut über eine Million Fahrzeuge in den deutschen BMW Werken produziert werden sollen – rund ein Viertel der gesamten deutschen Automobilproduktion.
Produktionsvorstand Milan Nedeljković sieht den Standort klar auf Zukunftskurs: „Leipzig steht seit 20 Jahren für Innovation, Digitalisierung und hohe Produktionskompetenz. Dank seiner außergewöhnlichen Flexibilität ist das Werk ein zentraler Pfeiler unseres globalen Produktionsnetzwerks. Ein starker Standort Deutschland bleibt für uns von entscheidender Bedeutung.“
Werkleiterin Petra Peterhänsel hebt insbesondere die Innovationskraft hervor: „In Leipzig haben wir mehrfach technologische Pionierarbeit geleistet – vom BMW i3 als erstem vollelektrischen Serienfahrzeug der Marke bis hin zum Einsatz von Wasserstoff in unserer Intralogistik.“ Mit Blick auf kommende Fahrzeuggenerationen kündigt sie weitere Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe an, um Anlagen und Strukturen für die Zukunft auszurichten und die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
Auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigte die Bedeutung des Standorts: „20 Jahre BMW in Leipzig stehen nicht nur für unternehmerischen Erfolg, sondern auch für die erfolgreiche Entwicklung Sachsens als Wirtschaftsregion. Das Werk ist ein Symbol für Innovation, Ausbildung und nachhaltige Produktion. BMW hat mit Weitsicht in die Region investiert – dafür gebührt dem Unternehmen großer Dank.“
Oberbürgermeister Burkhard Jung betonte die Rolle als größter industrieller Arbeitgeber der Stadt: „BMW ist für Leipzig weit mehr als ein Automobilhersteller. Das Werk steht für sichere Arbeitsplätze, wirtschaftliche Stabilität und eine starke Zukunftsperspektive für unsere Stadt. Wir freuen uns auf die nächsten 20 Jahre dieser erfolgreichen Partnerschaft.“
Quelle: BMW Group

