Porsche bringt
Apple-Kultdesign nach Laguna Seca

Porsche setzt beim IMSA-Lauf in Laguna Seca auf einen Auftritt mit viel Geschichte. Beim Rennen am 3. Mai tritt das Werksteam mit beiden Porsche 963 in einem historischen Apple-Design an. Die Sonderfolierung orientiert sich an der legendären Apple-Computer-Lackierung des Porsche 935 K3, der 1980 in Le Mans an den Start ging. Gleichzeitig verbindet der Auftritt zwei Jubiläen: 75 Jahre Porsche Motorsport und 50 Jahre Apple.

Damit bringt Porsche nicht einfach nur eine auffällige Sonderlackierung auf die Strecke. Der Auftritt in Kalifornien ist auch ein Verweis auf eine ungewöhnliche Motorsportgeschichte, die bis ins Jahr 1980 zurückreicht. Damals fuhr erstmals ein Porsche-Rennwagen mit Apple-Logo. Jetzt greift Porsche dieses Kapitel neu auf – ausgerechnet in Laguna Seca, nur wenige Meilen vom Apple Park in Cupertino entfernt.

Die beiden Porsche 963 von Porsche Penske Motorsport tragen eine Hommage an die frühere Spectrum-Livery des 935 K3. Für Porsche passt das Thema auch deshalb so gut, weil die Motorsportgeschichte der Marke 1951 in Le Mans mit einem Klassensieg des 356 SL begann. Apple und Porsche verbindet aus Sicht des Herstellers der gemeinsame Anspruch, technologische Ikonen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#7), Julien Andlauer (FRA), Felipe Nasr (BRA), IMSA, Laguna Seca, USA, 2026, Porsche AG

Sonderdesign zum IMSA-Lauf in Kalifornien

Sportlich geht Porsche mit einer starken Ausgangslage ins Wochenende. Der vierte Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Laguna Seca dauert zwei Stunden und 40 Minuten. In der Topklasse GTP setzt Porsche Penske Motorsport zwei 963 ein: In der Startnummer 6 fahren Kévin Estre und Laurens Vanthoor, in der Nummer 7 teilen sich Julien Andlauer und Felipe Nasr das Cockpit. Nasr und Andlauer hatten zum Saisonauftakt zusammen mit Laurin Heinrich bereits Daytona und Sebring gewonnen. Porsche führt zudem die Herstellerwertung an.

Porsche reist dabei nicht nur mit dem Werksteam nach Kalifornien. JDC-Miller MotorSports bringt ebenfalls einen Porsche 963 in der GTP-Klasse an den Start. Dazu kommen zwei Porsche 911 GT3 R in den GT-Kategorien: AO Racing mit dem auffälligen „Rexy“-Auto in GTD Pro und Wright Motorsports in der GTD-Klasse.

Laguna Seca gilt ohnehin als besonderer Ort für die Marke. Die Strecke ist regelmäßig Schauplatz der Porsche Rennsport Reunion, also des größten Treffens von Porsche-Enthusiasten in Nordamerika. Bei der siebten Ausgabe im Jahr 2023 zeigte Porsche dort unter anderem den 911 GT3 R rennsport.

Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#6), Kévin Estre (FRA), Laurens Vanthoor (BEL), IMSA, Laguna Seca, USA, 2026, Porsche AG
Porsche 963, Porsche Penske Motorsport (#7), Julien Andlauer (FRA), Felipe Nasr (BRA), IMSA, Laguna Seca, USA, 2026, Porsche AG

Apple, Porsche und ein Design mit Geschichte

Der neue Look ist also mehr als ein PR-Gag. Er verknüpft Motorsport-Historie, Markenimage und den Austragungsort auf sehr direkte Weise. Dass Apple 2026 sein 50-jähriges Bestehen feiert, macht das Design zusätzlich passend. Porsche nutzt den IMSA-Auftritt damit auch, um ein starkes Bild für das Motorsportjubiläum der eigenen Marke zu setzen.

Gerade in Nordamerika dürfte dieser Auftritt besondere Aufmerksamkeit bekommen. Porsche knüpft damit an eine Partnerschaft an, die in der Motorsportszene ungewöhnlich, aber bis heute einprägsam ist. Das historische Vorbild aus dem Jahr 1980 gehört zu den ikonischen Rennwagen-Lackierungen dieser Zeit – und genau mit diesem Wiedererkennungswert geht Porsche nun in Laguna Seca an den Start.

Laurens Vanthoor (BEL), Kévin Estre (FRA) (l-r), Porsche Penske Motorsport (#6), IMSA, Laguna Seca, USA, 2026, Porsche AG
Julien Andlauer (FRA), Felipe Nasr (BRA) (l-r), Porsche Penske Motorsport (#7), IMSA, Laguna Seca, USA, 2026, Porsche AG

Weitere nformationen

 

Quelle: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. 

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